Hochschulbewerber
Informationen für Hochschulbewerber
Fachhochschulbewerber aus Drittländern (Nicht-EU-/EWR-Staaten) müssen für einen Fachhochschulbesuch an einer deutschen Fachhochschule grundsätzlich folgende Voraussetzungen erfüllen:
Hochschulzugangsberechtigung
Der Schulabschluss muss in Deutschland als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt sein.
Ist der Abschluss nicht gleichwertig mit dem deutschen Abitur, muss häufig zunächst ein Studienkolleg besucht und die Feststellungsprüfung bestanden werden.
Sprachkenntnisse
Für deutschsprachige Studiengänge sind ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich (z. B. DSH, TestDaF oder telc Deutsch C1 Hochschule – je nach Hochschule).
Bei englischsprachigen Studiengängen werden stattdessen entsprechende Englischkenntnisse (z. B. IELTS oder TOEFL) verlangt.
Zulassung zum Studiengang
Es muss eine Zulassung bzw. ein Studienplatz an einer deutschen Hochschule vorliegen.
Die Bewerbung erfolgt entweder direkt bei der Hochschule oder über uni-assist, sofern die Hochschule dieses Verfahren nutzt.
Finanzierungsnachweis
Bewerber aus Drittstaaten müssen nachweisen, dass sie ihren Lebensunterhalt finanzieren können.
Für das Jahr 2026 beträgt der erforderliche Nachweis bei einem Sperrkonto mindestens 11.904 Euro. Alternativ sind z. B. ein Stipendium oder eine Verpflichtungserklärung möglich. (Make it in Germany)
Visum
Die meisten Bewerber aus Nicht-EU-Staaten benötigen vor der Einreise ein Studierendenvisum. Dieses wird unter anderem nur erteilt, wenn die Zulassung und die Finanzierung nachgewiesen werden können. (Make it in Germany)
Kosten eines Studiums für Bewerber aus Drittländern
An staatlichen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland gilt grundsätzlich:
In den meisten Bundesländern fallen keine Studiengebühren an – unabhängig davon, ob die Studierenden aus der EU oder aus Drittstaaten kommen.
Stattdessen wird ein Semesterbeitrag erhoben, der durchschnittlich etwa 300 Euro pro Semester beträgt. Dieser beinhaltet häufig Verwaltungsgebühren sowie ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr. (Make it in Germany)
Zusätzlich müssen Studierende ihre Lebenshaltungskosten (Miete, Verpflegung, Krankenversicherung, Lernmaterialien usw.) selbst finanzieren.
Ausnahmen:
Einige Bundesländer oder private Hochschulen verlangen Studiengebühren.
Private Hochschulen können mehrere tausend Euro Studiengebühren pro Jahr erheben. (Make it in Germany)
Zusammenfassung:
Voraussetzung und Erforderlich
Anerkannter Schulabschluss ✔
Sprachkenntnisse ✔
Studienplatz/Zulassung ✔
Finanzierungsnachweis ✔
Visum (erforderlich) ✔
Studiengebühren an staatlichen Hochschulen meist keine (Private sind kostenpflichtig)
Semesterbeitrag ca. 300 € pro Semester